Entgegen anderslautenden Berichten in der Presse ist die Lahn durchgehend schiffbar. Je nach Tiefgang sollten sich Skipper jedoch vor Fahrtantritt über den aktuellen Verlauf der Fahrrinne informieren. Nach Hochwasserereignissen und im Frühjahr können sich die Verhältnisse ändern, weshalb regelmäßig Baggerarbeiten durchgeführt werden. Derzeit sind jedoch keine besonderen Maßnahmen oder Einschränkungen erforderlich.
Für Verwirrung sorgten Berichte des BEN-Kurier, wonach die Grundberührungen des Fahrgastschiffes „Aurelia“ auf Untiefen in der Lahn zurückzuführen seien. In diesem Zusammenhang wurde berichtet, der Fahrbetrieb zwischen Bad Ems und Obernhof sei aus Sicherheitsgründen vorläufig eingestellt worden.
Nach aktuellem Stand ist jedoch nicht bestätigt, dass die Ursache der Vorfälle tatsächlich in den Wasserverhältnissen der Lahn liegt. Wann die „Aurelia“ ihren Betrieb wieder aufnehmen kann, hängt vom Ergebnis der laufenden Ursachenanalyse ab. Von einem Ende der Lahnschifffahrt kann daher keine Rede sein. Der Fahrbetrieb der „Aurelia“ bleibt lediglich bis zur Klärung der Ursachen ausgesetzt.
Bemerkenswert ist, dass die „Aurelia“ mit einem Tiefgang von lediglich 95 cm gleich fünf Grundberührungen hatte, während Schiffe mit einem Tiefgang von 130 bis 140 cm die Lahn regelmäßig ohne entsprechende Probleme befahren.
Die Karten im Lahn-Reisebegleiter sind zwar nicht als amtliche Navigationskarten gedacht, zeigen den Verlauf der Fahrrinne jedoch gut nachvollziehbar. Zusammen mit den enthaltenen Informationen zu den Schleusen bieten sie eine wertvolle Orientierungshilfe und tragen dazu bei, die Lahn sicher und entspannt zu befahren.
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