Willkommen an der schönen Lahn |
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Verlassen Sie die Hektik des Rheins, der meistbefahrenen Binnenwasserstraße Europas mit ihrem starken Berufsverkehr und erleben Sie ein paar Tage des geruhsamen Dahinschipperns auf einem der schönsten, für Motorboote befahrbaren Flüsse in Westeuropa: Die Lahn. 67 geruhsame Kilometer mit vielen schönen Liegeplätzen und Sehenswürdigkeiten von der Mündung bis zum Hafen Runkel-Dehrn mit dem Bootsclub Limburg (BCL) liegen vor Ihnen. Wir wollen mit diesen Seiten die auf dem Markt befindlichen Lahnführer nicht ersetzen, sondern Ihnen einige Erfahrungen als langjährige Lahnskipper weitergeben. Keine Angst vor den Schleusen. Berufsschifffahrt - nur Ausflugsschiffe - ist selten und überall sieht ein freundlicher Schleusenmeister nach dem rechten. Für diejenigen, die die Lahn schon kennen: Die Leinen in den Schleusen werden Zug um Zug durch praktische Haltestangen ersetzt - als Vorbereitung einer Automatisierung in den kommenden Jahren. Die Lahn bietet in der näheren und weiteren Umgebung viele sehenswerte Ziele, zu deren Besuch sich die Bahn anbietet. Die Bahnstrecke Koblenz – Limburg (und von dort weiter nach Gießen und Frankfurt) verläuft parallel zur Lahn, und die Bahnhöfe sind häufig nicht weit von den Liegeplätzen entfernt.Dies ist natürlich für Trailerfahrer interessant, die "One way" unterwegs sind und zu ihrem Gespann zurück wollen. Amtliches: Größe der
Schleusen: Beachten Sie bitte
die Schleusenzeiten: 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr ist Mittagspause. Bitte nicht ungeduldig werden, wenn es nicht um Punkt 12.30 Uhr weitergeht. Vielleicht fahren ja gerade Boote aus der anderen Richtung ein, oder der Schleusenmeister hat noch kurz vor 12 eine Schleusung durchgeführt und kam so erst um Viertel nach zu seinem Mittagessen. Wenn Sie besonders früh oder sehr spät im Jahr die Lahn befahren wollen, sollten Sie vorher sicherheitshalber beim WSA Koblenz (Tel. 02 61- 981 90) bzw. der Außenstelle in Diez (Tel. 0 64 32 - 9 52 80) nachfragen, ob die Schleusen alle in Betrieb sind. Manchmal verzögern sich Instandsetzungsarbeiten oder es müssen Reparaturen vorzeitig begonnen werden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt auf der Lahn 12 km/h. Bitte überschreiten Sie diese nie. Zu hohe Geschwindigkeit und starker Wellenschlag sind immer wieder die Argumente gegen die Sportboote auf der Lahn. Niemand zwingt Sie, so schnell zu fahren. Oft reicht es, den Hebel um einen km/h zurückzunehmen, und der Wellenschlag verringert sich erheblich. Außerdem sparen Sie Sprit – und an der nächsten Schleuse ist die Wartezeit nicht so lang. Denken Sie bitte auch an die Umweltgebote des DMYV und des HELM (Hessischer Landesverband für Motorbootsport) – die Natur wird es Ihnen danken! An der Lahn wird viel geangelt. In der Vergangenheit gab es zwischen den Anglern und den Motorbootfahrern einige Kontroversen, die längst beigelegt sind. Schließlich ist für beide Parteien Platz genug, wenn man sich gegenseitig respektiert und etwas Rücksicht nimmt. Auf der Lahn fahren viele Paddel- und Ruderboote, Kanus. Bei Begegnungen bitte auf den eigenen Schwell achten und ggf. die Geschwindigkeit herabsetzen. Wenn man zusammen mit Paddelbooten schleust (meist nur talwärts), bitte die Maschine erst starten, wenn das Tor offen ist. Auch Paddler wollen nicht unbedingt die Abgase einatmen müssen. Ein Grund, warum sich Ruderer, Paddler und Kanuten oft an den Schleusen vordrängeln. Tiefgang: Durch einen Klick auf die Lahn-Karten auf den jeweiligen Info-Seiten werden diese vergrößert. Sie sehen dann den genauen Verlauf der Fahrrinne. Hochwasser:Die Schifffahrt auf der Lahn wird eingestellt, wenn der Pegel Kalkofen 360 cm übersteigt. Automatische Ansage rund um die Uhr: Telefon: 0 64 39 - 1 94 29. Der normale Sommerpegel liegt zwischen 180 und 190 cm. Länger anhaltende Niederschläge im Westerwald, Rothaargebirge und Taunus treiben in der regenreichen Jahreszeit schnell die Pegel in die Höhe. Dann ist Vorsicht vor Treibgut geboten und die sonst sehr geringe Strömung kann insbesondere im Unterwasser der Schleusen enorm zunehmen. Sicherer ist es dann, mal ein, zwei Tage liegen zu bleiben und die Landschaft zu Fuß, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn zu erkunden. So schnell wie der Pegel steigt, fällt er meist auch wieder. Zur Geschichte der Lahnschifffahrt: Auf der Lahn wurde bereits im Mittelalter Schifffahrt betrieben, jedoch behinderten Wehre die freie Fahrt. In den folgenden Jahrhunderten wurden Treidelpfade angelegt und dann ab ca. 1840 mit dem Bau der ersten Schleusen begonnen und ab 1920 nochmals erweitert, so dass bis Dehrn durchgehend Schiffe mit 180 Tonnen Tragfähigkeit verkehren konnten. Ein Ausbau auf 1000 to kam in den 60iger Jahren dann über die Planung nicht mehr hinaus. 1972 fuhr das letzte Frachtschiff zum Rhein. Seit diesem Zeitpunkt gehört die Lahn dem Wassersport und der Fahrgastschifffahrt. Achtung: Alle Informationen, Tipps und Hinweise geben wir mit bestem Wissen und Gewissen weiter, aber selbstverständlich können wir keine Garantie für die Richtigkeit übernehmen und auch keine Verantwortung für eventuelle Negativerlebnisse oder gar Schäden. Aber das kennen Sie auch aus anderen Publikationen. Änderungen und Veränderungen kommen oft schneller, als man denkt! Allgemein gehört die
Lahn zu den schönsten Fahrtenrevieren, ist leicht zu
befahren, die Strömung ist gering und der Fluß stellt keine hohen
Ansprüche an die Seemannschaft der Skipper. |
Schleusenzeiten: Vom 1. April bis zum 31. Oktober wird täglich geschleust von 10:00 - 12:00 Uhr und 12:30 - 18:30 Uhr, (letzte Einfahrt 18:15 Uhr). In der Zeit vom 1.11. bis 31.03. jeden Jahres wird nur nach Anmeldung
der Schleusung Wichtige Telefonnummern:
Wasser- und Schifffahrtsamt Wasserschutzpolizei Die WSPSt
Koblenz hilft gerne, wenn einmal Fragen auftauchen: Automatischer
Pegel Kalkofen:
Impressum
Karten: Das empfehlenswerte
Buch Buchhandlung Meckel
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